Kreiere vielseitige Kunstwerke mit Brush Pens

Kreiere vielseitige Kunstwerke mit Brush Pens

Wahrscheinlich hat fast jeder schon einmal von Brush Pens gehört und sich die zahlreichen Kunstwerke, die damit schon kreiert wurden auf Instagram und Co. angeschaut. Wer sich einmal ausgiebiger damit beschäftigt hat, der kommt meist nicht mehr so schnell von den vielseitigen Pinselstiften los.

Wir erklären dir, was genau Brushpens genau sind und warum sie so eine Faszination auf uns ausüben. Außerdem bekommst du hier auch noch ein paar nützliche Tipps zur Handhabung.

 

Was sind eigentlich Brush Pens?

 

Brush Pen heißt auf Deutsch „Pinselstift“ – und genau darum handelt es sich auch, nämlich um eine Mischung aus Stift und Pinsel. Auf den ersten Blick sieht ein Brush Pen aus wie ein ganz normaler Stift. Das liegt daran, dass sich in seinem Griff ebenfalls ein Farbtank befindet, durch den es möglich ist, Farben gleichmäßig aufzutragen. Ziehst du aber die Kapsel ab, wirst du feststellen, dass die Spitze tatsächlich ein Pinsel ist. Das bedeutet, du kannst damit die Dicke deiner Striche perfekt variieren, was dir beispielsweise auch beim Lettering sehr helfen wird.

Brush Pens sind also eine ungemein praktische Sache. Erstens ist der Umgang damit leichter als mit einem herkömmlichen Pinsel. Zweitens sind Pinselstifte auch für unterwegs eine super Sache, da man nichts braucht, außer die Stifte selbst und das richtige Papier. So kannst du einfach loslegen und eindrucksvolle Gemälde, aber auch schöne Letterings erstellen.

 

Wozu benötige ich einen Wassertankpinsel?

 

Wenn du ein Pinselstifte-Set von Belmique kaufst, bekommst du auch gleich einen Wassertankpinsel dazu. Dieser Wassertankpinsel macht deine Pinselstifte nochmal ein gutes Stück vielseitiger. Die meisten Pinselstifte sind nämlich auch gleichzeitig Aquarellstifte. Aquarell-Pinselstifte basieren auf Wasser angereichert mit Farbpigmenten. In Kombination mit dem Wassertankpinsel kannst du damit also tolle Watercolor-Kunstwerke herstellen.

Für den Wasserfarben-Look musst du zunächst etwas mit den Pinselstiften auf Papier malen. Anschließend gehst du mit dem Wassertankpinsel über die Farbe und kreierst so interessante Aquarell-Effekte, die immer wieder etwas anders aussehen werden.

 

Der richtige Untergrund für deine Pinselstifte

 

Du wirst schnell merken, dass sich nicht jedes Papier gleich gut für die Anwendung von Pinselstiften eignet. Im Allgemeinen solltest du bedenken, dass die Pinselspitzen empfindlicher sind als normale Filzstiftspitzen. Deswegen kann zu raues, grobes Papier sie auf Dauer beschädigen. Im Wesentlichen empfiehlt sich für eine Watercolor-Anwendung die Nutzung von Aquarellpapier, welches sich nicht zu schnell wellt.

 

Der richtige Einstieg in das Arbeiten mit Brush Pens

 Die meisten nutzen ihre Brush Pens zum Handlettering. Deswegen wollen wir uns auch zunächst diesem Thema widmen.

 

 

Grundlagen für das Lettering

Zuerst solltest du dich mit deinen Pinselstiften etwas vertraut machen. Das A und O beim Handlettering mit Brush Pens ist nämlich, dass du die Farbe deines Stiftes in fließenden Bewegungen aufbringen kannst. Hier gilt der Grundsatz: „Probieren geht über Studieren“.

Im Wesentlichen geht es beim Lettering darum dicke und dünne Linien fließend miteinander zu kombinieren. Die Stärke deiner Linien kannst du variieren, indem du mal mehr und mal weniger Druck auf die Spitze ausübst. Es macht also Sinn, sich anfangs ganz einfachen Übungen zu widmen. Zeichne unterschiedliche dicke Linien, bis du ein Gefühl für den richtigen Druck bekommen hast und beginne erst dann mit den ersten einfachen Buchstaben.

Wenn du mit dem Brush-Lettering vertraut bist, und du erste einfache Worte schreiben kannst, kannst du dich dann auch an verschiedenen weiterführenden Techniken versuchen, wie beispielsweise Farbverläufe bei deinen Schriftzügen. Diese bekommst du unter Einsatz deines Wassertankpinsels ganz einfach hin. Alles, was du tun musst, ist, deine Buchstaben mit zwei Brush Pens in unterschiedlichen Farbtönen zu schreiben. Anschließend kannst du die Übergänge dann mit dem Wassertankpinsel verblenden.

 

Aquarellieren mit Pinselstiften

Auch für das Aquarellieren mit Pinselstiften gibt es verschiedene Techniken, mit denen du dich im Laufe deines künstlerischen Schaffens vertraut machen kannst. Die Grundtechnik in diesem Bereich ist wohl die Wasser-auf-Farbe-Technik.

Um die Wasser-auf-Farbe-Technik umzusetzen, nimmst du dir zuerst einen Pinselstift in der Farbe deiner Wahl und malst damit auf Aquarellpapier. Danach trägst du am besten direkt neben der ersten Farbe eine weitere Farbe auf. Jetzt kannst du die beiden Farben mit dem Wassertankpinsel miteinander verblenden. Führe ihn dazu in kreisenden Bewegungen über das Papier, bis du deinen gewünschten Aquarelleffekt erhältst.

 

 

Es ist übrigens nicht notwendig, dass du zwei Farben für diese Technik verwendest. Auch mit einer einzigen Farbe kannst du tolle Effekte erzielen, wenn du mit dem Wassertankpinsel darüber gehst.

 

 

Du siehst also, dass Pinselstifte ein sehr vielseitiges Werkzeug sind. Sie können zum Aquarellieren oder zum Erstellen von Schriftzügen verwendet werden, aber auch bei Trends wie dem Bullet-Journaling kommen sie häufig zum Einsatz. Dabei sind sie auch noch sehr praktisch und schnell einsatzbereit. Eine besonders sinnvolle Ergänzung für deine Aquarellstifte ist ein Wassertankpinsel.

Wenn du das Malen mit Pinselstiften einmal ausprobiert hast, wirst du sicherlich noch viele schöne und kreative Stunden damit verbringen.